Kein Salz für Strassen – Gemeinderat investiert in «Alternativen»
Die Gemeinde Goville setzt neue Massstäbe im Winterdienst: Anstelle von herkömmlichem Streusalz kommen künftig umweltfreundliche Alternativen zum Einsatz. Der Gemeinderat hat beschlossen, verstärkt auf nachhaltige Methoden zu setzen, um Natur, Infrastruktur und Wasserqualität zu schützen.
Nachhaltigkeit statt Salz
Streusalz ist zwar effektiv gegen Glätte, hinterlässt jedoch Spuren in der Umwelt: Es belastet Böden, schadet Pflanzen und gelangt über das Schmelzwasser in den See. «Wir haben uns bewusst für eine umweltschonendere Lösung entschieden, um unsere Natur langfristig zu schützen», erklärt Gemeindepräsident Roberto Albasini.
Neue Technologien im Einsatz
Anstelle von Salz setzt Goville nun auf alternative Streumittel wie Splitt, Sand und spezielle Solelösungen, die weniger aggressiv sind und sich besser abbauen. Zudem werden moderne Räumfahrzeuge mit präziseren Dosiersystemen eingesetzt, um den Verbrauch von Streumaterial zu optimieren.
Pilotprojekt mit positiver Prognose
Bereits im vergangenen Winter wurden erste Tests mit alternativen Streumitteln durchgeführt – mit vielversprechenden Ergebnissen. «Die Strassen blieben sicher, während die Umweltbelastung deutlich reduziert wurde», so Albasini. Der Gemeinderat plant, das Konzept laufend zu verbessern und gemeinsam mit Experten weiterzuentwickeln.
Bevölkerung wird mit einbezogen
Die Gemeinde ruft auch die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihren Teil beizutragen: Private Hauseigentümer werden gebeten, ebenfalls umweltfreundliche Streumittel zu nutzen und Gehwege möglichst mechanisch von Schnee und Eis zu befreien.
Umstellung ab nächstem Winter
Die neuen Massnahmen treten offiziell mit Beginn der nächsten Wintersaison in Kraft. Die Gemeinde wird regelmässig über Fortschritte informieren und steht für Fragen rund um den umweltfreundlichen Winterdienst zur Verfügung.